PRO LEIPZIG e.V.

Publikationen - Stadtforschung - Bürgerbeteiligung

Publikationen

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Alle unsere Publikationen können Sie in unserem WEBSHOP einsehen und, wenn noch nicht vergriffen, käuflich erwerben! Wir freuen uns aber auch über Ihren Besuch in unseren Vereinsräumen, wo sie in aller Ruhe in den Publikationen stöbern und blättern können.


Neuerscheinungen

Der Leipziger Elsterstausee. Seine Geschichte vom Anfang bis zum Ende

Der Leipziger Elsterstausee ist Geschichte. Wo einst Wellen spielten, Badende sich vergnügten, Segel gesetzt, die "Immer bereit" in See stach und bis zu 300 Tonnen Karpfen (jährlich!) abgefischt wurden, dort liegt heute eine weite, trockene Ebene, in der Schafe und Ziegen weiden. Der See war wohl einer zu viel im Leipziger Neuseenland. Er wurde aufgegeben, trotz umfangreicher Anstrengungen für seinen Erhalt, trotz der Tatsache, dass er der erste und für Jahrzehnte auch einzige Ort in und um Leipzig war, an dem maritime Träume ausgelebt werden konnten. Das Buch erzählt erstmals umfassend die facettenreiche Geschichte des Leipziger Elsterstausees, begleitet von fast 240 bisher unveröffentlichten Abbildungen.


 

Andrea Nabert

Immortelle. Porträt einer wilden Duft- und Heilpflanze

Die Immortelle – auch Italienische Strohblume (Helichrysum italicum) oder Currykraut – ist eine wilde mediterrane Duft- und Heilpflanze, der hiermit ein eigenes Buch gewidmet wird. Botanik, Anbau und Verarbeitung zu Immortellenöl und -hydrolat (hier vor allem am Beispiel Korsikas), ihr großes Potenzial für heilsame Anwendungen und in der Schönheitspflege und ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche werden vorgestellt. Viele Rezepte machen das Buch zu einem praktischen Begleiter im Alltag. Pflanzenliebhaber und -liebhaberinnen, an Naturheilmitteln und ätherischen Ölen Interessierte, Korsika- und andere Mittelmeerreisende sowie alle, die mehr über die bisher wenig bekannte Immortelle erfahren möchten, werden das Buch schätzen, das auch zu einem bewussten und behutsamen Umgang mit dieser besonderen Pflanze anregen soll.


 

Hanskarl Hoerning

Und der Zukunft zugewandt

Vom Märchenprinzen an Schneewittchens Seite zum Straßenbauarbeiter auf der Kabarettbühne – so zeichnet sich Hanskarl Hoernings Bühnenlaufbahn vor den Augen des Lesers ab. Das vorliegend Buch ist eine Fortsetzung der Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend. Sie sind 2008 gleichfalls bei PRO LEIPZIG unter dem Titel „Aufgewachsen in Ruinen“ erschienen. Seine Erfahrungen als Schauspieler sammelte Hoerning nach dem Anfängerjahr am „Theater der Jungen Garde Halle“ in Halberstadt und Eisleben, wo er auch erste eigene Schritte auf dem Gebiet des Kabaretts wagte. Das nach der bekannten Dosenwurst benannte Ensemble „Halberstädter Würstchen“ brachte ihm und seinen Kollegen beträchtliche Erfolge. Kein Wunder also, dass seine Leipziger Zeit nach anderthalbjähriger Brettltätigkeit am Rundfunk bei der legendären „Pfeffermühle“ begann.



Felix Baumann

Erster Weltkrieg

Der Leipziger Volksschullehrer Felix Baumann (1882–1959) erzählt „Militärgeschichte von unten“ und schöpft dabei aus seinen Erinnerungen und vielen Briefen, die er in die Heimat schickte. Er stand im Ersten Weltkrieg in keinem Schützengraben, erlebte keinen Giftgaseinsatz, sondern war lediglich als garnisonsverwendungsfähiger Soldat einem Train der 212. Infanteriedivision (9. Kgl. Sächs. Division) zugeteilt. Dort half er der Kassenverwaltung. Belgien, Frankreich, Rumänien und die Ukraine waren seine Stationen. Baumann berichtet über Freundschaften zwischen den deutschen Soldaten und Teilen der Bevölkerung in den besetzten Gebieten, die oft zur Idylle geraten. Der so ganz und gar nicht zum Soldaten Geborene leidet dennoch unter den Ereignissen, flüchtet sich in Naturbeschreibungen, notiert aufmerksam das Brauchtum im fremden Lande, stößt sich aber auch an vielem, was seiner im Kaiserreich erworbenen Erziehung und Weltsicht widerspricht. Udo Wellhausen bereitete die lesenswerten Erinnerungen seines Onkels für eine breite Leserschaft auf.




 

 

Dietmar Brendler (Hrsg.)

Ackern und Ernten in Leipzig. Geschichten und Akteure

In einer städtisch und industriell geprägten Gesellschaft fällt die Vorstellung nicht leicht, dass noch vor relativ kurzer Zeit die meisten Menschen auf dem Lande lebten und dort Ackerbau und Viehzucht betrieben. Kein Wirtschaftszweig ist so alt und hat die Umwelt so geprägt wie die Landwirtschaft. In über 30 Beiträgen widmen sich mehrere Autoren der Geschichte und Gegenwart der Landwirtschaft in und um Leipzig. Einstige und heutige Akteure, Veränderungen und deren Ursachen, Historie und Status der Agrarwissenschaften, individuelle Erfahrungen von Vorfahren und Zeitgenossen werden beschrieben. Das Buch führt eine breite Leserschaft anschaulich zu einem scheinbar fernen, doch nach wie vor grundlegenden Bestandteil usneres Daseins.



Horst Riedel

Plagwitz. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Plagwitz ist eines der markantesten städtischen Produkte der Gründerzeit und der Industrialisierung. Bis heute trägt es den Stempel der unbändigen Kräfte dieser Zeit. Aus der "Schmiede Leipzigs" hat sich ein lebendiger und bunter Stadtteil mit einer breiten Kunst-, Kultur- und Kneipenszene entwickelt. Das Buch beschreibt erstmals das äußerst reiche Mosaik aus Unternehmen, Ereignissen, Persönlichkeiten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, wichtigen Bauten und Grünräumen in Geschichte und Gegenwart. Die ca. 320 alphabetisch geordneten, reich illustrierten Beiträge sprechen eine breite Leserschaft an.



Helmut Henschel / Thomas Nabert

Rötha mit Espenhain, Mölbis, Pötzschau, Oelzschau und verlorenen Orten auf alten Ansichtskarten


Alte Ansichtskarten verleiten zu spannenden Zeitreisen. Das trifft besonders auf Orte wie Rötha, Espenhain und Mölbis zu, die innerhalb der letzen acht Jahrzehnte einen radikalen Wandel erlebt haben. In keiner anderen Region Europas wurden so nachhaltig und umfangreich Kulturlandschaften und Lebensräume zerstört. Nirgends sonst war die Förderung und Veredlung von Braunkohle so augenfällig. Gleiches gilt aber auch für das Entstehen neuer Seenlandschaften um Rötha in der Gegenwart. Eindrucksvoll, detailreich und nahezu lückenlos dokumentieren die Ansichtskarten die Stadt Rötha, umliegende Orte und Landschaften vor und während der Inanspruchnahme durch die "Braunkohle". Über 550 Karten wurden aus etlichen Sammlungen erfasst - 320 dieser kleinen Kunstwerke finden sich im Buch wieder. Jede Karte ist eine einzigartige Wissensquelle, die für heutige Besucher viele Informationen und Geschichten enthält. Begleitende Texte vermitteln zudem auf anschauliche Weise Wissen zur Orts- und Regionalgeschichte und regen zu Vergleichen und weiterführenden Recherchen an.







Thomas Nabert / Jürgen Winter

Knauthain und Knautkleeberg mit Hartmannsdorf, Rehbach, Knautnaundorf und Cospuden. Der Leipziger Südwesten auf alten Ansichtskarten

Dörfer „hinter den Pappeln“ wurden sie einst genannt. Bis in die Gegenwart prägen die Landwirtschaft und, im Falle von Hartmannsdorf, der Gartenbau den Charakter der Orte. Das Knauthainer Rittergut, Wasser- und Windmühlen, markante Kirchen, Dorfgasthöfe mit schattigen Biergärten, Auen und weite Felder bestimmten die Ortsbilder über Jahrhunderte. Fortunabad, Elsterstausee und Wohnsiedlungen rundeten sie später ab. Kein anderes Bildmedium als die Ansichtskarte kann diese Ortsbilder und ihre Wandlung so eindrucksvoll und detailreich dokumentieren. 280 der kleinen Kunstwerke konnten für das Buch aus mehreren Sammlungen ausgewählt werden. Jede Karte ist eine einzigartige Wissensquelle und verführt zu weiteren Recherchen. So begleiten informationsreiche Texte und kleine Geschichten den Leser auf einer spannenden Zeitreise.




Michael Liebmann u.a.

Großzschocher-Windorf. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Im August 2017 blickt Großzschocher auf 800 Jahre Ersterwähnung zurück. Dieses Ereignis möchten die Autoren mit einer besonderen Publikation zur Geschichte des Stadtteils würdigen. Sie erfasst erstmals komplett das äußerst reiche Mosaik aus bedeutenden Ereignissen, Geschichten, Erinnerungsorten, Persönlichkeiten, Traditionsunternehmen, Baulichkeiten und Grünräumen von Großzschocher und Windorf in Form von ca. 220 alphabetisch geordneten Stichwörtern in einem Lexikon. Etwa 350 meist farbige Abbildungen begleiten die informativen Texte, die eine breite Leserschaft ansprechen.


Andreas Berkner (Hrsg.)

Auf der Straße der Braunkohle. Exkursionsführer

Das Mitteldeutsche Braunkohlenrevier als Sport- und Freizeit-region? Noch vor einem Vierteljahrhundert war es kaum vorstellbar, ausgerechnet hier, zwischen "Mondlandschaften", rauchenden Schloten oder verdreckten Flüssen, nach Erholung und Erbauung zu suchen. Der Wandel zu neuen Seenland-schaften ist mittlerweile weit fortgeschritten. Ferropolis, Bergbau-Technik-Park, Kohlebahn, Herrmannschacht oder Pfännerhall bilden Flaggschiffe der Industriekultur. Eine Entdeckungsreise entlang der "Straße der Braunkohle" lohnt jederzeit. Das Buch hält dafür Daten und Fakten, Sachzeugen-beschreibungen, Service- oder Orientierungshinweise, Themenspecials und einen "Exkursionsführer-Atlas" bereit.



Horst Riedel

Südvorstadt. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Die Südvorstadt zählt zu den am dichtesten bebauten Stadtteilen Leipzigs. Vielfalt und Charme der Gründerzeit, gute Erschließung, die Nähe zum Auwald und eine lebendige Kneipen-, Kleinkunst- und Subkulturszene prägen sie. Das Standard- und Nachschlagewerk zu ihrer Geschichte und Gegenwart erfasst erstmals komplett das äußerst reiche Mosaik aus historischen Ereignissen, dramatischen Geschichten, Erinnerungsorten, Persönlichkeiten, Traditionsunternehmen, prägenden Kultur- und Freizeiteinrichtungen, markanten Baulichkeiten und Grünräumen in Form von ca. 350 alphabetisch geordneten Stichwörtern. Etwa 356 meist farbige Abbildungen begleiten die informativen Texte, die eine breite Leserschaft ansprechen und zum Entdecken einladen.                  

 

Hanskarl Hoerning

Rampenfieber

Erinnerung an Leipzigs Nachkriegskabarett 

Das Leipziger Kabarett „Rampe“ hatte in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit immerhin eine Lebensdauer von fünf Jahren, wenngleich unter zwei verschiedenen Namen. Die vom ehemaligen „Pfeffermüller“ Hanskarl Hoerning minutiös dokumentierte Geschichte der „Rampe“ und die vielen Auszüge aus deren Programmen vermitteln einen heiter wie nachdenklich stimmenden, stets authentischen Einblick in eine bittere und zugleich hoffnungsvolle Zeit. Niemand gedachte des 70. Geburtstages dieses von Ferdinand May und Joachim Werzlau gegründeten Kleinkunst-Theaters im Jahre 2015. Höchste Zeit also, die Würdigung in Buchform zu vollziehen.